Herzlich Willkommen auf der Website von Ludger Palm!

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Angefangen hat alles in der damals blühenden Industriestadt Gelsenkirchen im Ruhrgebiet. Dort erblickte ich das Licht der Welt.

Nachdem ich drei Jahre dort lebte, beschloss mein Vater, nicht weiter als Kapitän über die sieben Meere zu fahren, sondern sich mit seiner Familie in Brunsbüttel in Dithmarschen, Holstein, niederzulassen. Dort besuchte ich den Kindergarten und die Grundschule. Ich wohnte auch weiterhin dort, als ich das Gymnasium in Marne besuchte.

Selbst meinen Wehrdienst absolvierte ich in Dithmarschen, und zwar in Heide.

Dann, endlich, konnte ich mich auf das konzentrieren, was mich seit meiner Kindheit am meisten interessierte: Naturwissenschaft!

Ich studierte Chemie an der Universität Kiel und konnte mich dort nach dem Diplom sogar noch einige Jahre der wissenschaftlichen Forschung widmen. Meine Liebe galt und gilt der Theoretischen Chemie. Ich hatte das große Glück, am ersten Supercomputer der Universität Kiel zu rechnen. Dies war der Beginn meiner "Computerlaufbahn".

Mit dem Doktortitel in den Bewerbungsunterlagen ging es in das "richtige Leben".

Ich begann meine "Karriere" bei der Firma Evans & Sutherland, die damals führend in der Welt auf dem Gebiet der Computergrafik war. Meine Aufgabe war die Unterstützung der Forscher in Universitäten und chemischer und pharmazeutischer Industrie, die die Software des Firmenteils "Tripos" für die Modellierung und Simulation neuer Wirkstoffe und Werkstoffe am Computer einsetzten.
"Tripos" und "Evans & Sutherland" trennten sich unter Schmerzen und ich kam dabei unter die Räder. Das war vorerst das Ende meiner Tätigkeit im wissenschaftlichen Umfeld, und ich verlegte mich immer mehr auf die Informatik.

Bereits Mitte der neunziger Jahre ausgerüstet mit Expertenwissen in Multimedia und Internet, war meine nächste Station die "IZB Software", die Software-Gesellschaft der Bayerischen Sparkassen. Das war viel schöner und interessanter, als es sich anhört, denn ich habe dort sehr viel darüber gelernt, wie Software unter wirklich wichtigen Bedingungen eingesetzt wird.

Dann kam die Gelegenheit, all das erworbene Wissen wirklich gut einsetzen zu können.
Seit dem 1. April 2001 bin ich als wissenschaftlicher Angestellter am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften angestellt. Ich begann in der Gruppe Hochleistungsrechnen, die die Anwender der Rechner des LRZ betreut. Natürlich lag mein fachlicher Schwerpunkt auf den Anwendern aus der Chemie und den anderen Wissenschaften, die man heute unter "Life Sciences" zusammenfasst. Es ist eine sehr anspruchsvolle und dankbare Tätigkeit, mit dazu beizutragen, dass hervorragende Wissenschaftler auf einem der besten Supercomputer Europas effizient forschen können. Diese Gruppe trägt wesentlich mit dazu bei, große Summen Steuergelder so wirkungsvoll wie möglich einzusetzen und ein sehr teures Forschungsinstrument so einzusetzen, dass es wesentlich zum Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse beiträgt.

Nach einigen Jahren bot man mir an, die Verantwortung für die Außendarstellung des LRZ zu übernehmen. So ist es jetzt meine Hauptaufgabe, den Menschen in Bayern und Deutschland dabei zu helfen zu verstehen, dass es sinnvoll ist, den Forschern in Deutschland einen Supercomputer für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung zu stellen.

Ein bisschen schließt sich hier ein Kreis, denn ich hatte schon während meiner Jugend in Brunsbüttel in der Redaktion der dortigen Lokalzeitung mitgewirkt und so meine ersten Erfahrungen in der "Öffentlichkeitsarbeit" gesammelt. Und da bin ich heute wieder.